Gesellschaft Helvetia-Hungaria
 

GEDENKFEIER / COMMEMORATION 1956/2006
Medienmitteilung vom 4.11.2006 des Organisationskomitees

«DANKE, SCHWEIZ! MERCI LA SUISSE!»

Konzert mit Gedenkfeier im Grossmünster 

Im Grossmünster fand eine musikalisch umrahmte Gedenkfeier zur Erinnerung an den 50. Jahrestag der Ungarischen Revolution 1956 statt. Mit dieser Feier wollten sich die vor 50 Jahren in der Schweiz mit offenen Armen aufgenommenen Ungarn-Flüchtlinge bei der Schweizer Bevölkerung bedanken.

Im Mittelpunkt stand die Rede von alt Bundesrat Kaspar Villiger, der an die Ereignisse von 1956 in Ungarn erinnerte, bei denen es um Freiheit, Demokratie und um ideelle Werte ging. Der Aufstand sei zwar niedergeschlagen worden und doch - trotz Hindernissen und Rückschlägen - habe er sich gelohnt. Es sei schade, dass die diesjährigen Feiern in Ungarn durch innenpolitische Schuldzuweisungen statt Besinnung auf die gemeinsamen Werte geprägt seien.

Rücksicht, Toleranz und wirkliche Demokratie hätten die Ungarnflüchtlinge in der Schweiz erlebt, betonte Professor Georg Gyarmathy, Präsident des Initiativkomitees „Danke, Schweiz“. Als Sprecher der zweiten Generation wandte sich Stephan Cserépy ans Publikum.

Diese, wie auch die am Vortag in der Kathedrale St. Nicholas in Freiburg vom Organisationskomitee „Danke, Schweiz“ durchgeführte Feier wurde finanziell ausschliesslich von den in die Schweiz aufgenommenen Ungarn und deren Nachkommen getragen. Der Überschuss kommt, zusammen mit den Kollekten, als Geschenk der Ungarnflüchtlinge der Schweizer Berghilfe zugute.

Den musikalischen Teil bestritt das Budapester Konzert-Orchester unter der Leitung des Lausanner Dirigenten András Farkas mit dem Lausanner Bach-Chor, dem Festival Chor aus Kecskemét und vier Solisten. Zur Aufführung gelangten Werke von Beethoven, Ferenc Farkas, und von Zoltán Kodály.


OK-Präsident: Prof. Dr. Ing. Dr. h. c. Georg Gyarmathy, Flobotstrasse 2, 8044 Zürich
Co-Präsidenten: Dr. med. Làszlo Luka, Genf  und Dipl. Ing. ETH Thomas L. Csonka-Rüegg, Maur
Organisationskomitee: Kathrin Attinger, Richterswil; Lehel Donath, Winterthur; Michel Ducret, Hünibach; Bernadette Elöd, Lausanne; Peter Guha, Zollikon; Agnes Hirschi, Münchenbuchsee; Roselyne und Zoltan Nemeth-Crausaz, Fribourg; Martine Szöllösy-Pfister, Pfaffhausen