Hilfsgütertransport nach Ungarn am 26. Januar 2011
Am morgen noch
nicht richtig wach, hat mein Hofmeteorológe gemeldet, dass es regnet. Es
funktioniert folgendermassen: die Katze Piró kommt nach Hause, wenn ihr
Bauch die Zeit zum frühstücken meldet. Sie schleicht um meine Beine
herum – sie ist nass.

Na viel Glück! Ich
hoffe, dass der Lastwagen nicht irgendwo im Schnee stecken bleibt! Der
Gedanke war gar nicht so abwegig, weil es in der Umgebung von München
stark geschneit hat.
Auf meinen
Telephonanruf hin hat der Chauffeur Ferenc József – mit den Kosenamen
der Kaiser (Franz Josef) mir den Mittag als umgefähren Zeitpunk zum
Ankunft in Wallbach gemeldet.
Ich griff zum
Telefon um den Helfer Bescheid zu sagen: wir treffen uns Nachmittag um 1
Uhr bei Novoplast AG.
So geschah es –
der Lastwagen ist angekommen – es war riesig! Och Gott, es wird immer
grösser!

Es hat weiterhin geregnet – oder etwas undefinierbares zwischen Regen und Schnee kam vom Himmel. Nicht stark, es war aber genug, dass die Möbel, die wir aus der Lagerhalle schon nach draussen brachten, nass wurden!
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Macht nichts,
während der langen Fahrt werden sie schon trocken! Die Sonne hat auch
nicht lange auf sich warten lassen, sie hat uns angelächelt – ein
bisschen schwach, aber was erwartet man Ende Januar?
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Mir
bleibt nichts anderes übrig – ausser meinem schmerzenden Kreuz, und:
Wir danken allen, die uns diese grosse Hilfe mit Spenden, mit Zeit- und
Arbeitseinsatz möglich machten und der Firma Novoplast AG, die uns das
Lager zur Verfügung stellt und uns ermöglicht, die Spenden nach Ungarn
zu transportieren
Monika
Weibel-Haulik
Monika Weibel hat diese Nachricht allen
Vorstandsmitgliedern direkt gesandt. Der Bericht hat mich so stark
berührt, dass ich ihn auf die GHH-Site stellen muss und Dir, Monika,
danke ich im Namen aller Mitglieder im GHH für Deinen Einsatz. Giorgio
Attinger
Gesellschaft Helvetia-Hungaria


